Hubert Dudenhöffer einstimmig als Bürgermeisterkandidat gewählt

Am 07. Januar 2014 wurde der langjährige Ortsbeigeordnete Hubert Dudenhöffer im Rahmen der Mitgliederversammlung der CDU Rülzheim einstimmig zum Kandidaten für die Wahl des Ortsbürgermeisters gewählt.

Als Motivation, für das Amt des Ortsbürgermeisters zu kandidieren, nannte Dudenhöffer vor allem den Willen wichtige Projekte auf den Weg zu bringen und diese zum Wohle Rülzheims zu gestalten. Von 1994 bis 2009 bekleidete er das Amt des Ortsbeigeordneten und konnte dabei viele Erfahrungen sammeln, die ihn als Kandidaten auszeichnen. Während seiner Vorstellung nannte er einige Schwerpunkte, die ihm als Ortsbürgermeister von Rülzheim für die Zukunft wichtig sind.

Für das neu geschaffene Gewerbegebiet Nord muss in den kommenden Monaten und Jahren landespflegerischer Ausgleich erbracht werden. Das bestehende Ökokonto wurde von ihm als Ortsbeigeordneter geschaffen und ist mittlerweile aufgebraucht. Möglicher Ausgleich könnte im Wald verwirklicht werden. Dazu könnte auch die Renaturierung und Entschlammung des Rottenbaches zählen. So würde gleichzeitig der Naherholungswert des Waldes für die Bürgerinnen und Bürger gesteigert werden. Ein verantwortungsvoller und nachhaltiger Umgang mit der Umwelt liegt dem Kommunalpolitiker am Herzen.

Dudenhöffer führte weiterhin das Problem der älter werdenden Gesellschaft an. Dieser Aufgabe und Herausforderung muss man sich stellen und auch über altersgerechte Wohnformen, wie z. B. betreutes Wohnen, nachdenken. Aber auch die  Sozialstation und die Braun’sche Stiftung leisten hervorragende Arbeit und müssen für die Zukunft durch Investitionen weiter gestärkt werden, um am Markt bestehen zu können. Gerade der Braun’schen Stiftung würde ein Partner bei der Bewältigung zukünftiger Aufgaben gut zu Gesichte stehen.

Notwendige Investitionen müssen laut Dudenhöffer jedoch mit Augenmaß realisiert werden. Dazu sind solide Finanzen und die Reduzierung der Schulden nötig. Die Verschuldung der Gemeinde ist in den letzten Jahren durch verschiedene Neubauten sehr stark gestiegen. Einige Projekte hätten kostengünstiger realisiert werden können. „Unsere Kinder und nachfolgenden Generationen dürfen nicht durch die jetzige Anhäufung von Schulden in ihren zukünftigen Entscheidungen eingeschränkt werden.“, befand er. Konkret nannte Dudenhöffer auch das Schwimmbad „Moby Dick“. Obwohl es schon länger geschlossen sei, entstünden jährlich weiterhin Kosten in Höhe von ca. 800.000 Euro. Ein Konzept zur wirtschaftlichen Nutzung wurde noch immer nicht vorgelegt, sodass nun über einen Rückbau nachgedacht werden müsse, um Platz für etwas Neues zu schaffen. An dieser Stelle müssen nun endlich Nägel mit Köpfen gemacht werden.

Mit Augenmaß müsse auch das Thema „Ortsentwicklung“ angegangen werden. Bauplätze müssten nach Bedarf ausgewiesen werden. Dies wirke sich ebenfalls auf die innerörtliche Bebauung aus. Es müssten Möglichkeiten aufgezeigt werden, um die Attraktivität des Innerortes zu steigern. Ein wichtiger Baustein hierzu  wäre die Entschärfung der Parkplatzsituation und die Veränderung der Verkehrsströme. Voreilige Schnellschüsse dürften in dieser Angelegenheit keine erfolgen, da die hier getroffenen Entscheidungen zukunftsweisend seien.     

Offenheit und Transparenz sind für Hubert Dudenhöffer als Kommunalpolitiker selbstverständlich. Er will Vertrauen schaffen. Glaubwürdigkeit ist die Basis für Vertrauen. „Als Bürgermeister von Rülzheim werde ich mich dafür einsetzen, dass Rülzheim für alle Generationen weiter an Attraktivität gewinnt und ein Ort ist, in dem man auch in Zukunft gerne lebt, dafür stehe ich“, so Hubert Dudenhöffer.

© Hubert Dudenhoeffer 2016